Falls Sie Probleme mit der Darstellung dieses Newsletters haben, klicken Sie bitte HIER.

Verkehrsanwälte - wwww.verkehrsanwaelte.de



Newsletter 02/2014   16. Januar 2014


FacebookFacebook
Mandantengewinnung via Smartphone

Durch den enormen Anstieg der mobilen Nutzung sozialer Netzwerke wird sich der Social-Media-Boom auch 2014 fortsetzen. Daher dürfen soziale Netzwerke in keinem Online-Marketing-Mix von Unternehmen mehr fehlen. Auch immer mehr potenzielle Mandanten suchen Anwälte per Smartphone oder Tablet, weshalb die Facebookpräsenz der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht stetig an Bedeutung gewinnt. Nutzen auch Sie für sich diese neuen Möglichkeiten der Mandantenakquise.

www.facebook.com/verkehrsanwaelte.de


-----------------------------------------------

Recht und GesetzRecht und Gesetz
Nutzungswillen bei der Anmietung eines Mietwagens

Das AG Hamburg-Harburg hat durch Urteil vom 30.12.2013 – Az: 650 C 128/13 – entschieden, dass allein der Umstand, dass der Geschädigte ein Ersatzfahrzeug anmietet, zeigt, dass Nutzungswille bestand. Der Einwand, der Geschädigte habe schon mit Rücksicht auf den viermonatigen Wiederbeschaffungszeitraum keinen Nutzungswillen gehabt, hat keinen Erfolg. Dem Geschädigten kann auch, obwohl er nur 24 km pro Tag gefahren ist, nicht vorgeworfen werden, seine Schadensminderungspflicht missachtet zu haben.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_02_p1.pdf


Geschädigter muss der gegnerischen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung keine Gelegenheit geben, selber Restwertangebote einzuholen

Das Amtsgericht Neuburg a.d. Donau vertritt in seinem Urteil vom 18.12.2013 – Az.: 3 C 412/13 – die Auffassung, dass der Geschädigte der Schadensberechnung den Restwert zugrunde legen darf, den er durch den Verkauf des Fahrzeugs tatsächlich erzielt hat. Er muss sich im Rahmen der Schadensminderungspflicht nicht den (höheren) Restwert nach dem Restwertangebot der Versicherung des Schädigers anrechnen lassen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz liegt im vorliegenden Fall nach Auffassung des AG Neuburg a.d. Donau nicht vor, da die Versicherung das Restwertangebot erst unterbreitet hat, als der Geschädigte sein Fahrzeug bereits veräußert hatte. Der Geschädigte ist nicht gehalten, nach Erhalt des Schadensgutachtens und Übersendung desselben an die gegnerische Versicherung eine gewisse Zeit abzuwarten, ob diese ihm eventuell noch ein anderes Restwertangebot unterbreitet. Das AG Neuburg a.d. Donau folgt der Rechtsprechung des OLG Köln (Beschluss vom 16.07.2012 – 13 U 80/12, NJW-RR 2013, S.224 f.) nicht, da diese im Ergebnis darauf hinauslaufen würde, dass dem Geschädigten letztlich doch die von der Haftpflichtversicherung gewünschten Verwertungsmodalitäten aufgezwungen werden.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_02_p2.pdf


Nochmals: Geschädigter muss der gegnerischen Haftpflichtversicherung nicht die Möglichkeit einräumen, Restwertangebote einzuholen

Auch das Amtsgericht Hamburg-St. Georg schließt sich in seiner Entscheidung vom 05.12.2013 – Az: 915 C 397/13 – nicht der Rechtsprechung des OLG Köln an. Es ist vielmehr der Ansicht, dass der Geschädigte nur unter besonderen Umständen gehalten ist, eine sich bietende günstigere Verwertungsmöglichkeit wahrzunehmen, statt sein Fahrzeug zum im Gutachten ermittelten Restwert zu veräußern. Ihm kann nicht auferlegt werden, (stets) abzuwarten bis der Schädiger bzw. dessen Versicherung den Restwert geprüft und weitere Angebote eingeholt hat. Denn hierdurch würde ihm das Risiko aufgebürdet, durch den Zeitablauf, der durch die Prüfung seitens des Schädigers bzw. der Versicherung entsteht, die Möglichkeit der Realisierung des Restwerts zu den vom Sachverständigen ermittelten Bedingungen zu verlieren. Eine Pflicht zur Annahme des günstigeren und zumutbaren Verwertungsangebots, das der Schädiger bzw. seine Versicherung eingeholt hat, kann daher nach Ansicht des Gerichts grundsätzlich nur bestehen, wenn dieses dem Geschädigten bereits vor der Veräußerung vorliegt.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_02_p3.pdf


-----------------------------------------------

Seminare und VeranstaltungenSeminare und Veranstaltungen
DAV-VerkehrsAnwaltsTag – 11./12. April 2014 in Stuttgart

Am 11./12. April 2014 findet in Stuttgart der 3. DAV-VerkehrsAnwaltsTag statt. Neben dem Überblick über die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Verkehrsrecht des vergangenen Jahres werden die Rechtsbeschwerde und die Zeugenvernehmung thematisiert. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre mit Kollegen, Richtern sowie Vertretern von Versicherungen und Verbänden zum Erfahrungsaustausch zu treffen. Ein Abendprogramm, ein Programm für Begleitpersonen und eine erstmals angebotene Kinderbetreuung während der Tagung runden das Angebot ab.

Nähere Informationen und eine Buchungsmöglichkeit werden in Kürze auf der Homepage www.verkehrsanwaelte.de bereitgestellt.

Wir freuen uns auf Sie!


iPad mini für jeden geschenkt
Besuchen Sie uns am e.Consult-Messestand beim 52. VGT


Als Verkehrsrechtler haben Sie sicher schon einmal mit dem Gedanken gespielt, mit der WebAkte Ihre Schadenabwicklung zu beschleunigen und zu professionalisieren? Dann ist in Goslar die richtige Gelegenheit! Denn bei Abschluss eines WebAkte-Vertrags (Mindestlaufzeit 24 Monate) erhalten Sie sofort ein iPad mini geschenkt. Besuchen Sie unseren Stand beim 52. Deutschen Verkehrsgerichtstag vom 29. bis 31. Januar 2014. Erfahren zu hier mehr zur effizienten Schadenabwicklung mit der WebAkte.


Seminare Februar 2014

07.02.2014, Neuss
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referent: Rechtsanwalt Frank-Roland Hillmann, Oldenburg
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Nicola Meier-van Laak, Aachen

08.02.2014, Bad Bramstedt
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referentin: Rechtsanwältin Dr. Daniela Mielchen, Hamburg
Seminarleiter: Rechtsanwalt und Notar Walter Weitz, Norderstedt

14.02.2014, Nürnberg
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referent: Rechtsanwalt Dr. Markus Schäpe, München
Seminarleiter: Rechtsanwalt Dr. Joachim Reitenspiess, Nürnberg

15.02.2014, Berlin
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referentin: Rechtsanwältin Dr. Daniela Mielchen, Hamburg
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Monika Maria Risch, Berlin

21.02.2014, Neubrandenburg
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referentin: Rechtsanwältin Dr. Daniela Mielchen, Hamburg
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Juliane Eifler, Neubrandenburg

28.02.2014, Oldenburg
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referentin: Rechtsanwältin Dr. Daniela Mielchen, Hamburg
Seminarleiter: Rechtsanwalt Stefan Herbers, Oldenburg


-----------------------------------------------

Für technische Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter sowie zur Internetseite verkehrsanwaelte.de bitte E-Mail an: newsletter@verkehrsanwaelte.de

Verantwortlich: Rechtsanwältin Bettina Bachmann, Geschäftsführerin, Deutscher Anwaltverein e. V., Berlin
Littenstraße 11, 10179 Berlin, Tel.: 0 30/72 61 52 - 0, Fax: 0 30/72 61 52 - 1 90
Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.
© 2017 AG Verkehrsrecht im DAV


Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie ihn hier abbestellen:
http://www.verkehrsanwaelte.de/newsletter-abmeldung