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Newsletter 06/2014   20. März 2014


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Das Webspecial zur Punktreform – auch auf Facebook

Die Punktreform nähert sich mit großen Schritten. Schon am 1. Mai 2014 tritt sie in Kraft. Damit auch Ihre Mandanten bestens auf die kommenden Änderungen vorbereitet sind, werden wir unser Webspecial zur Punktreform auf der Facebookpräsenz der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V. wirkungsvoll kommunizieren. Das Webspecial beinhaltet FAQs zur Punktreform, zwei Erklär-Videos und ein spannendes Quiz, bei dem Ihre Mandanten und auch Sie selbst testen können, wie es um den eigenen Wissensstand bezüglich der Punktreform bestellt ist.

Entdecken auch Sie jetzt die Möglichkeiten, die unsere Facebookpräsenz Ihrer Kanzlei bietet: www.facebook.com/verkehrsanwaelte.de


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Recht und GesetzRecht und Gesetz
Dauer des Nutzungsausfalls

Das AG Hamburg-Wandsbek hat durch Urteil vom 13.11.2013 – 7112 C 114/13 – entschieden, dass dem Geschädigten auch für den Zeitraum zwischen Gutachtenerstellung und Beauftragung der Reparaturfirma Nutzungsausfall zusteht. Es ist nicht zu beanstanden, dass der Geschädigte nach Übermittlung des schriftlichen Gutachtens vier Tage verstreichen ließ, bis er den Reparaturauftrag erteilte. Es ist allgemein anerkannt, dass dem Geschädigten nach Zugang des Gutachtens eine angemessene Überlegungsfrist zuzubilligen ist für die Entscheidung, ob und ggf. in welchem Umfang eine Reparatur durchgeführt werden soll, wobei in der Regel eine Überlegungsfrist von fünf Tagen angemessen erscheint. Auch dann, wenn der Reparaturaufwand den Wiederbeschaffungsaufwand nicht erreicht, ist dem Geschädigten zuzubilligen, innerhalb der angemessenen Überlegungsfrist zu entscheiden, ob eine Reparatur tatsächlich durchgeführt, auf Basis des Gutachtens eine fiktive Schadensabrechnung oder trotz etwaiger finanzieller Einbußen eine Ersatzbeschaffung vorgenommen werden soll. Die Entscheidung hierüber obliegt allein der Dispositionsfreiheit des Geschädigten.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_06_p1.pdf


Keine Erstattung außergerichtlicher Rechtsverfolgungskosten an Leasing-Unternehmen

Das Amtsgericht Hannover verneint in zwei Urteilen die Erstattung vorgerichtlicher Rechtsverfolgungskosten.

In dem Urteil vom 17.09.2013 – Geschäftsnummer: 554 C 2047/13 – kommt das AG Hannover zu dem Ergebnis, dass die Rechtsverfolgungskosten im Rahmen der Abwicklung eines Verkehrsunfalls als Schadensposition grundsätzlich erstattungsfähig sind, eine Erstattungsfähigkeit jedoch deswegen ausnahmsweise im vorliegenden Fall nicht gegeben ist, weil die Einschaltung eines Rechtsanwalts für das erste Anspruchsschreiben nicht erforderlich war. Zwar kommt auch für im allgemeinen Geschäftsverkehr versierte Unternehmen wegen der fortgeschrittenen Ausdifferenzierung des Unfallschadensrechts die Ersatzfähigkeit von Rechtsanwaltskosten für erste Anschreiben in Betracht. Das Leasingunternehmen hält jedoch im vorliegenden Fall eine Rechtsabteilung vor und wirbt mit der Schadensbetreuung durch professionelle Mitarbeiter der Schadenabteilung. Das AG Hannover geht daher davon aus, dass diese Mitarbeiter in der Lage sind, die Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen sowie die Aufzählung der in Betracht kommenden Schadenspositionen zu leisten. Da auch keine Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass einzelne Schadenspositionen streitig werden könnten, war das klägerische Leasingunternehmen gehalten, ein erstes Anspruchsschreiben selbst zu verfassen.

In seinem Urteil vom 22.11.2013 – Geschäftszeichen: 535 C 9946/13 – vertritt das AG Hannover die Auffassung, dass die Einschaltung eines Rechtsanwaltes deswegen nicht zur Durchsetzung der klägerischen Ansprüche notwendig war, weil die Haftungssituation rechtlich leicht einzuordnen war. Der Versicherungsnehmer der beklagten Haftpflichtversicherung hatte den Unfall allein verursacht und muss für die Schäden vollumfänglich aufkommen. Die rechtliche Einordnung war für das klägerische Leasingunternehmen auch ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts ohne Weiteres möglich, da es sich in seiner Eigenschaft als Leasingunternehmen zwangsläufig auch mit der Regulierung von Unfallschäden befasst. Es wirbt in einer Broschüre sogar mit der Schadensbearbeitung und- abwicklung mit dem zuständigen Versicherer.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_06_p2.pdf


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Verkehrsanwälte allgemeinVerkehrsanwälte allgemein
Autohaus Schadenrecht 1/2014

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht veröffentlicht auch im Jahr 2014 Aufsätze in Autohaus Schadenrecht, um Autohäuser und Werkstätten darauf hinzuweisen, dass der Verkehrsanwalt unverzichtbarer Bestandteil der Schadensregulierung ist.

Die Ausgabe 1/2014 finden Sie hier:
http://schadenrecht.flipping-books.de/2014_01/


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WerbemittelWerbemittel
Punkten Sie bei Ihren Mandanten – mit unseren Werbemitteln zur Punktreform

Es ist das Thema Nummer 1 unter Deutschlands Autofahrern: die neue Punktreform. Welche neuen Regelungen gibt es? Was passiert mit den alten Punkten? Wann tritt die Reform in Kraft? Mit unserem neuen Bußgeldkatalog und weiteren nützlichen Werbemitteln sind Ihre Mandanten immer bestens informiert.

Natürlich können Sie jedes unserer Werbemittel mit Ihren Daten personalisieren. Wenn Sie Ihre Werbemittel bis spätestens 15. Mai in den Händen halten wollen, dann sollten Sie bis zum 15. April 2014 aktiv werden.

Bestellen Sie am besten jetzt gleich Ihr persönliches Marketing-Paket und holen Sie mehr für Ihre Kanzlei raus:
http://www.verkehrsanwaelte.de/fuer-verkehrsanwaelte/werbemittel/.

Zu spät dran? Kein Problem. Bestellen können Sie jederzeit. Die nächste Lieferung kann dann allerdings erst wieder bis zum 15. August 2014 zugesichert werden.


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Seminare und VeranstaltungenSeminare und Veranstaltungen
DAV-VerkehrsAnwaltsTag – 11./12. April 2014 in Stuttgart

Am 11./12. April 2014 findet in Stuttgart der 3. DAV-VerkehrsAnwaltsTag statt. Neben dem Überblick über die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Verkehrsrecht des vergangenen Jahres werden die Rechtsbeschwerde und die Zeugenvernehmung thematisiert. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre mit Kollegen, Richtern sowie Vertretern von Versicherungen und Verbänden zum Erfahrungsaustausch zu treffen. Ein Abendprogramm, ein Programm für Begleitpersonen und eine erstmals angebotene Kinderbetreuung während der Tagung runden das Angebot ab.

Nähere Informationen und eine Buchungsmöglichkeit finden Sie hier:
www.verkehrsanwaelte.de

Wir freuen uns auf Sie!


Seminare zur VZR-Reform – LETZTE CHANCE!

Falls Sie bislang noch keine Zeit hatten, sich zu den in Kürze anstehenden Änderungen im Verkehrszentralregister zu informieren, bietet Ihnen die Arbeitsgemeinschaft bis zum 05. April 2014 noch die Möglichkeit der Teilnahme an den folgenden Seminaren.

Bitte beachten Sie, dass teilweise nur noch sehr wenige Plätze verfügbar sind, wir empfehlen eine baldige Anmeldung.

München Freitag, 21. März 2014 Referent: Dr. Markus Schäpe
Bremen Freitag, 21. März 2014 Referent: Frank-Roland Hillmann III
Dresden Samstag, 22. März 2014 Referent: Christian Janeczek
Koblenz Freitag, 28. März 2014 Referent: Dr. Markus Schäpe
Freiburg Samstag, 29. März 2014 Referent: Dr. Markus Schäpe
Gießen Freitag, 04. April 2014 Referent: Christian Janeczek
Saarbrücken Freitag, 04. April 2014 Referent: Frank-Roland Hillmann III
Stuttgart Samstag, 05. April 2014 Referent: Dr. Markus Schäpe


Weitere Informationen und ein Buchungsformular erhalten Sie durch einen Klick auf den Seminarort!

Impressionen aus der Berliner Veranstaltung zu diesem Thema können Sie hier ansehen:
https://blog.anwaltakademie.de/lfc/blog/die-reform-des-verkehrszentralregisters

Wir freuen uns auf Ihre Buchung!


59. Fachanwaltslehrgang Verkehrsrecht in Berlin ab 12. Mai 2014

Der nächste Fachanwaltskurs Verkehrsrecht findet ab Montag, 12. Mai 2014, in Berlin statt. In unserem 3x1 Woche-Kurs (Woche 1: 12.05.2014 - 17.05.2014; Woche 2: 09.06.2014 - 14.06.2014; Woche 3: 07.07.2014 - 12.07.2014) erlangen Sie die theoretischen Voraussetzungen für Ihren Fachanwaltstitel im Verkehrsrecht. Weitere Informationen über Inhalte, Termine, Referenten etc. finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!



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Für technische Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter sowie zur Internetseite verkehrsanwaelte.de bitte E-Mail an: newsletter@verkehrsanwaelte.de

Verantwortlich: Rechtsanwältin Bettina Bachmann, Geschäftsführerin, Deutscher Anwaltverein e. V., Berlin
Littenstraße 11, 10179 Berlin, Tel.: 0 30/72 61 52 - 0, Fax: 0 30/72 61 52 - 1 90
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