Falls Sie Probleme mit der Darstellung dieses Newsletters haben, klicken Sie bitte HIER.

Verkehrsanwälte - wwww.verkehrsanwaelte.de



Newsletter 16/2014   18. September 2014


FacebookFacebook
Potz Blitz! Deutliche Steigerung der Facebook-Interaktion durch Blitzmarathon

Heute ist es wieder soweit: Beim zweiten Blitzmarathon positionieren sich 13.000 Polizisten an 7.500 Standorten in ganz Deutschland, um Rasern ihre Tempogrenzen aufzuzeigen. Für den ersten Blitzmarathon hatte die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht sogar eine „Blitzer-App“ entwickelt, die auf enorme Resonanz stieß, und auch jetzt wird die bundesweite Großaktion auf der Facebookpräsenz der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht von den Fans kontrovers diskutiert. Dies lässt sowohl die Reichweite als auch die Interaktionsraten der Facebook-Postings deutlich ansteigen. Und wen es heute trotz Vorwarnung beim Blitzmarathon erwischt, kann über die Facebook-Verlinkung auf die Anwaltsuche der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht gleich den passenden rechtlichen Beistand finden. Entdecken auch Sie jetzt die Möglichkeiten, die unsere Facebook-Präsenz Ihrer Kanzlei bietet!


-----------------------------------------------

Recht und GesetzRecht und Gesetz
Dauer des Nutzungsausfalls: Haftungszusage der Kfz-Haftpflichtversicherung darf abgewartet werden

Das Amtsgericht Hamburg-Harburg hat durch Urteil vom 30.04.2014 – Az.: 648 C 422/13 – entschieden, dass der Geschädigte, der der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung des Unfallverursachers mitgeteilt hat, dass er Reparaturkosten nicht vorstrecken könne, abwarten darf, dass diese eine Entscheidung über die Regulierung des Unfallschadens mitteilt. Grundsätzlich ist der Nutzungsausfall nur für den Zeitraum zu ersetzen, der benötigt wird, um das beschädigte Fahrzeug zu reparieren oder zu ersetzen. Da nicht ersichtlich war, dass der Geschädigte seine vorliegende Mittellosigkeit bloß vorgeschoben hat, durfte er aber im vorliegenden Fall auf die Regulierungsentscheidung der Beklagten warten. Zwar war er als Unfallbeteiligter in voller Kenntnis des Unfallhergangs, seine Anwälte konnten auf der Grundlage seiner Sachverhaltskenntnisse auch zutreffend die Rechtslage beurteilen. Jedoch legte die verzögerte Bearbeitung des Falls durch die Kfz-Haftpflichtversicherung nahe, dass es zu Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der Ansprüche kommen könnte.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_16_p1.pdf


Schätzung der weiteren Beeinträchtigungen hinsichtlich der Haushaltsführung durch das Gericht

Das Landgericht Hamburg schätzt in seinem Urteil vom 20.06.2014 – Az.: 306 O 265/11 – aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf der Grundlage der Feststellungen des Sachverständigen den Umfang der weiteren Beeinträchtigungen nach einem Verkehrsunfall hinsichtlich des Prozentsatzes der Einschränkungen der Haushaltsführung. Es war festgestellt worden, dass die Klägerin eine Distorsion der Halswirbelsäule erlitten hatte, die dazu führte, dass sie im 1. Monat nach dem Unfall zu 100 % nicht in der Lage war, ihren Haushalt zu führen, und Hilfe bei der persönlichen Pflege benötigte.
Das LG Hamburg hat für die beiden Folgemonate den Umfang der weiteren Beeinträchtigungen auf Grundlage der Feststellungen des Sachverständigen auf 50% bzw. 20 % geschätzt.
Das LG Hamburg hält einen täglichen Aufwand von 3,66 Stunden bei einem Hund und weiteren Haustieren im Haushalt für ohne Weiteres nachvollziehbar. Der von der Klägerin angenommene Stundensatz von 10 € wird ebenfalls nicht beanstandet.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_16_p2.pdf


-----------------------------------------------

Seminare und VeranstaltungenSeminare und Veranstaltungen
10.10.2014 Koblenz:
Rechtsprechung des OLG Koblenz im Verkehrszivilrecht


Referenten: Michael Wünsch, Vorsitzender Richter am OLG Koblenz, Kornelia Kagerbauer, Richterin am OLG Koblenz, Michael Burkowski, Richter am OLG Koblenz
Seminarleiter: Rechtsanwalt Jens Dötsch, Andernach

Die Veranstaltung eignet sich sowohl zum Erwerb der Fortbildungsstunden nach FAO (5 Zeitstunden) als auch zum Austausch mit allen im Verkehrsrecht tätigen Kollegen im Bezirk des OLG Koblenz. Sie ist bestens geeignet, die Spezifika der Rechtsprechung des OLG Koblenz kennenzulernen, um die Ansprüche der Mandanten erfolgreich durchsetzen zu können.
Der Vorsitzende hat mitgeteilt, dass er und die Mitglieder des Senats im Anschluss an die jeweiligen Referate für Fragen, sei es zum Vortrag selbst oder zu anderen Themen, in einer öffentlichen Diskussion zur Verfügung stehen.
Auch nehme man gerne Themenwünsche für künftige Veranstaltungen entgegen.

Zur Anmeldung


Homburger Tage 2014

Die 34. Homburger Tage werden vom 17.-19. Oktober 2014 in Homburg/Saar stattfinden. Herr RiBGH Burkhard Pauge (VI. Zivilsenat) referiert zur Haftung für Unfälle unter Beteiligung von Fußgängern und Fahrradfahrern, Herr RiBGH Roland Wendt (IV. Zivilsenat) informiert über „Höchstrichterliches, Aktuelles und Grundsätzliches zur Rechtsschutzversicherung“, die Vorsitzende Richterin des 4. Strafsenats, Frau Beate Sost-Scheible, spricht über Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbote und Herr Prof. Dr. Volker Auwerter vom Institut für Rechtsmedizin der Universität in Freiburg widmet sich in seinem Referat den „Legal Highs“ und Designerdrogen unter toxikologischen und rechtlichen Aspekten.

Anmelden können Sie sich hier:
http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2014_13_p4.pdf


Seminare September/Oktober 2014

20.09.2014, Freiburg
AKB
Referentinnen: Rechtsanwältin Isabell Knöpper, Erfurt; Andrea Kreuter-Lange, R+V Versicherung AG, Großschadenabteilung Kraftfahrt-Haftpflicht, Wiesbaden
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Beate E. Gibbs, Freiburg

10.10.2014, Neubrandenburg
Autokauf und Leasing
Referent: Wolfgang Ball, Vorsitzender Richter am BGH a.D., Lemberg
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Juliane Eifler, Neubrandenburg

10.10.2014, Koblenz
Rechtsprechung des OLG Koblenz im Verkehrszivilrecht
Referenten: Michael Wünsch, Vorsitzender Richter am OLG Koblenz, Kornelia Kagerbauer, Richterin am OLG Koblenz, Michael Burkowski, Richter am OLG Koblenz
Seminarleiter: Rechtsanwalt Jens Dötsch, Andernach

11.10.2014, Berlin
Anspruchsvolle Unfallsituationen
Referent: Rechtsanwalt Herrmann Lemcke, Vorsitzender Richter am OLG a.D., Münster
Seminarleiterin: Rechtsanwältin Monika Maria Risch, Berlin

24.10.2014, Hagen
Unfallrekonstruktion und Verkehrszivilrecht
Referenten: Rechtsanwalt Martin Diebold, Tübingen, Dr. Johannes Priester, Dipl.-Ing., ö.b.v. Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle sowie Schäden und Bewertung von Kraftfahrzeugen, Saarbrücken
Seminarleiter: Rechtsanwalt und Notar Jörg Elsner, LL.M., Hagen

25.10.2014, Erfurt
Wahrnehmbarkeit bei Unfallflucht und Neues zu behördlichen Messverfahren
Referent: Dipl.-Phys. Klaus Schmedding, ö.b.u.v. Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle sowie Verkehrsregelungs- und Überwachungssysteme, Oldenburg
Seminarleiter: Rechtsanwalt Andy Ziegenhardt, Erfurt


-----------------------------------------------

Für technische Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter sowie zur Internetseite verkehrsanwaelte.de bitte E-Mail an: newsletter@verkehrsanwaelte.de

Verantwortlich: Rechtsanwältin Bettina Bachmann, Geschäftsführerin, Deutscher Anwaltverein e. V., Berlin
Littenstraße 11, 10179 Berlin, Tel.: 0 30/72 61 52 - 0, Fax: 0 30/72 61 52 - 1 90
Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.
© 2017 AG Verkehrsrecht im DAV


Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie ihn hier abbestellen:
http://www.verkehrsanwaelte.de/newsletter-abmeldung