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Newsletter 17/2013   20. November 2013


FacebookFacebook
Tausend Dank an unsere Fans!

Die enorme Bedeutung der sozialen Medien für die Kundenakquise von Unternehmen ist unbestritten. Die Facebookpräsenz der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht beweist, dass dies auch für die Gewinnung neuer Mandanten gilt. Mit der witzigen Blitzer-App, die derzeit mit großem Erfolg läuft, konnte nun sogar die Tausendermarke geknackt werden: Wir danken herzlich unseren ersten 1.000 Facebook-Fans! Nutzen jetzt auch Sie die Vorteile der Facebookseite der Verkehrsanwälte.

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Recht und GesetzRecht und Gesetz
Vorfahrtsberechtigung bei Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung im Wendehammer

Das LG München I vertritt in seinem Urteil vom 19.09.2013 – Aktenzeichen: 19 S 11754/13 – leider ohne jegliche Begründung die Auffassung, dass ein Kraftfahrer auch dann, wenn er den Wendehammer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn befährt, beim Ausfahren aus dem Wendehammer gegenüber einem PKW, der von links aus einer Parkfläche auf die Straße fährt, vorfahrtsberechtigt ist.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2013_17_p1.pdf


Erstattungsfähigkeit von Abschleppkosten

Das AG Elmshorn kommt in seinem Urteil vom 11.10.2013 – 54 C 26/12 – zu dem Ergebnis, dass Abschleppkosten als kausaler Unfallfolgeschaden zu ersetzen sind. Dies gilt auch für den Fall, dass ein Fahrzeug nach dem Unfall nicht angesprungen ist, aber am nächsten Tag, nachdem es in die Werkstatt abgeschleppt wurde, wieder problemlos ansprang. Nach Ansicht des AG Elmshorn steht dem Geschädigten, auch wenn der (vorübergehende) Defekt des Fahrzeugs keine unmittelbare physisch-technische Ursache in dem eigentlichen Unfallereignis gehabt haben sollte, ein Ersatzanspruch hinsichtlich der Abschleppkosten zu, denn das Unfallereignis war in jedem Falle kausal für diese. Ohne das Unfallereignis hätte das Fahrzeug nie gestanden und es hätte auch keinen Grund gegeben, nachdem das Fahrzeug nicht ansprang, zügig einen Abschleppwagen zu rufen.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2013_17_p2.pdf


Mehrkosten, die durch Abweichung von den Herstellervorgaben bei der Reparatur entstehen, sind vom Schädiger zu tragen

Nach dem Urteil des AG Wiesbaden vom 11. Oktober 2013 – 92 C 515/12 (41) sind Mehrkosten, die bei der Reparatur in der Werkstatt dadurch entstehen, dass möglicherweise von Herstellervorgaben abgewichen wurde, vom Schädiger zu erstatten. Dem Geschädigten kann das Verhalten der Werkstatt nicht entgegengehalten werden, da er seinen PKW tatsächlich reparieren ließ. Für ein mögliches Mitverschulden des Geschädigten im Sinne eines Auswahlverschuldens wurde nichts vorgetragen.

http://www.verkehrsanwaelte.de/news/news_2013_17_p3.pdf

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Seminare und VeranstaltungenSeminare und Veranstaltungen
52. Deutscher Verkehrsgerichtstag vom 29.-31.01.2014 in Goslar: AK V besuchen!

Der geschäftsführende Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht bittet insbesondere diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht entschieden haben, welchen Arbeitskreis sie beim Verkehrsgerichtstag 2014 in Goslar besuchen werden, sich zahlreich für den Arbeitskreis V „Fahreignung und MPU“ anzumelden. Die Teilnahme vieler Rechtsanwälte an diesem Arbeitskreis ist sehr wichtig, um endlich eine Empfehlung herbeizuführen, dass gegen die Anordnung der MPU ein Rechtsmittel zulässig ist. In den vergangenen Jahren haben Psychologen die Mehrheiten im Arbeitskreis geprägt. Weitere Informationen zum Deutschen Verkehrsgerichtstag finden Sie hier:

http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de/

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht richtet auch im Rahmen des 52. Verkehrsgerichtstages wieder ihren traditionellen Begrüßungsabend aus. Dieser findet am 29. Januar 2014 ab 20.00 Uhr im Hotel Kaiserworth, Markt 3, in Goslar statt. Alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind herzlich eingeladen.


3. DAV-VerkehrsAnwaltsTag 11./12. April 2014 in Stuttgart – wiederum kostenfreie Teilnahme für Neumitglieder

Der 3. DAV-VerkehrsAnwaltsTag findet am 11./12. April 2014 im Hotel Maritim in Stuttgart statt. Notieren Sie sich bereits heute den Termin, denn wir haben wieder eine interessante Veranstaltung für Sie zusammengestellt. Das Programm mit den Namen der prominenten Referenten werden wir Ihnen in Kürze bekannt geben.

Neumitglieder, die seit Mai 2013 in die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht eingetreten sind, zahlen beim 3. DAV-VerkehrsAnwaltsTag keinen Teilnehmerbeitrag für den Besuch des Fachprogramms.


Seminare November/Dezember 2013

23.11.2013, Stuttgart
Prozesstaktik im Verkehrszivilprozess
Referenten: Rechtsanwalt und Notar Jörg Elsner, LL.M., Hagen, Rechtsanwalt Prof. Dr. Rainer Heß, LL.M., Bochum
Seminarleiter: Rechtsanwalt Martin Diebold, Tübingen

06.12.2013, Hannover
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referent: Rechtsanwalt Frank Roland Hillmann III, Oldenburg
Seminarleiter: Rechtsanwalt Dr. Klaus Schneider, Langenhagen

06.12.2013, Freiburg
Wahrnehmbarkeit bei Unfallflucht und Neues zu behördlichen Messverfahren
Referent: Dipl.-Physiker Klaus Schmedding, ö.b.u.v. Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle, Oldenburg
Seminarleiterin: Rechtsanwälte Beate E. Gibbs

07.12.2013, Darmstadt
Die Reform des Verkehrszentralregisters und Brennpunkte der Verteidigung
Referent: Rechtsanwalt Christian Janeczek, Dresden
Seminarleiter: Rechtsanwalt Nicolas Eilers, Groß Gerau

07.12.2013, Homburg/Saar
Verkehrsunfälle mit mehreren Beteiligten
Referent: Rechtsanwalt Hermann Lemcke, Vors. Ri OLG a.D., Münster
Seminarleiter: Rechtsanwalt Christian Funk, Saarbrücken

14.12.2013, Erfurt
Erfolgreich abrechnen – Rechtsschutzversicherung im Verkehrsrecht
Referent: Rechtsanwalt Dr. Klaus Schneider, Langenhagen
Seminarleiter: Rechtsanwalt Andy Ziegenhardt, Erfurt

14.12.2013, Koblenz
Quotenbildung beim Verkehrsunfall unter besonderer Berücksichtigung des Anscheinsbeweises
Referent: Rechtsanwalt Dr. Michael Nugel, Essen
Seminarleiter: Rechtsanwalt Jens Dötsch, Andernach


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Verantwortlich: Rechtsanwältin Bettina Bachmann, Geschäftsführerin, Deutscher Anwaltverein e. V., Berlin
Littenstraße 11, 10179 Berlin, Tel.: 0 30/72 61 52 - 0, Fax: 0 30/72 61 52 - 1 90
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