Arbeitskreis IV: Radfahrer im rechtsfreien Raum?
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47. Deutscher Verkehrsgerichtstag - 28. bis 30. Januar 2009 in GoslarGoslar/Berlin (DAV). Die Anzahl von Radfahrern im Verkehrsraum ist in den vergangenen Jahren ständig gewachsen, mit der Folge, dass auch die Zahl der verletzten Fahrradfahrer deutlich angestiegen ist. Allein in 2007 gab es mehr als 75.000 Verletzte und mehr als 400 getötete Radfahrer zu verzeichnen.Ursache von Radfahrunfällen ist oftmals ein vom Fahrradfahrer selbst verschuldeter Verkehrsverstoß, wobei das Fahren ohne Licht in der Dunkelheit, das Überfahren von roten Ampeln und das Befahren von Radwegen in falsche Richtung die häufigsten Ursachen sind.Auf Seiten der Autofahrer wird zu oft das Abbiegen der Radfahrer übersehen und der seitliche Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern beim Vorbeifahren nicht beachtet.Die Arbeitsgemeinschaft begrüßt ausdrücklich weitere Kontrollen der Polizei im Bereich des Radverkehrs, um präventiv den Verkehrsverstößen der Radfahrer zu begegnen.Die Änderungen der StVO sowie der Verwaltungsvorschriften sollen im Rahmen der so genannten »2. Fahrradnovelle« die Rechte der Fahrradfahrer im Straßenverkehr stärken und damit ganz wesentlich zu ihrer Sicherheit beitragen.Endlich sind die Kommunen und die Kommunalpolitiker aufgerufen, mit Planern und Verkehrswissenschaftlern zusammen sicherere Radverkehrsanlagen zu konzipieren.Für den Arbeitskreis: Rechtsanwalt Walter Weitz, NorderstedtVor Ort mobil erreichbar: Pressesprecher Swen Walentowski, 0177 / 2 11 11 89
Berlin, 28.01.2009 (Nummer VGT 04/09)



