Erhöhung des Tempolimits außerorts
49. Deutscher Verkehrsgerichtstag
26. bis 28. Januar 2011 in Goslar
Arbeitskreis V: LKW: Motor der Wirtschaft oder „rollende Bombe“
Erhöhung des Tempolimits außerorts
Gigaliner als Sicherheitsrisiko
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) lehnt so genannte Gigaliner auf Straßen der europäischen Union ab. Die Straßen sind für solch große Lasten nicht geeignet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist es auch geboten, dass Massen von bis zu 60 Tonnen neben kleinen Pkw nicht geführt werden. Der Schaden bei einem möglichen Unfall ist riesengroß.
„Eine Erhöhung des Tempolimits für Lkw ab 7,5 Tonnen außerorts führt zu mehr Sicherheit“, betont Rechtsanwalt Jörg Elsner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV. Bei der heutigen technischen Ausstattung der Lkw sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h völlig unzeitgemäß. Ein tatsächlich 60 km/h fahrender Lkw ist für den normalen Straßenverkehr ein Verkehrshindernis und provoziert gefährliche Überholmanöver. „Gerade bei den Überholvorgängen kommt es zu den schweren Unfällen mit Personenschäden“, so Elsner weiter. Einem Lkw-Fahrer sei es auch kaum zuzumuten, mit solch geringer Geschwindigkeit den Verkehr aufzuhalten.
Vor Ort mobil erreichbar: Pressesprecher Swen Walentowski, 0177 2111189
Rechtsanwalt Jörg Elsner, Hagen, ist vor Ort erreichbar unter 0172 2309332
Berlin/Goslar, 26.01.2011 (Nummer VGT 5/11)



