Das große Web-Special 2015

Erfahren Sie hier im Web-Special 2015 mehr über interessante Themen wie z.B. Umfragen oder statistische Auswertungen rund um das Thema Straßenverkehr.

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Achtung Punktreform – jetzt zählt jeder Punkt!

Denn nicht nur die Anzahl der Punkte hat sich seit dem 1. Mai 2014 geändert, sondern auch die Höhe der Bußgelder. Wenn Sie wissen wollen, welche Maßnahmen Sie nach der neuen Punktreform erwarten, klicken Sie hier.

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Am 01. Mai startet die Punktreform und dann zählt wirklich jeder Punkt! Bevor es zu unangenehmen Umrechnungen der alten Punkte auf das neue System kommt, lassen Sie jetzt noch schnell Ihre Punkte von uns überprüfen!

Die deutsche Anwaltauskunft:

Darauf können Sie sich verlassen.

Sobald Ihnen als Halter eines Fahrzeuges oder als Unfallbeteiligter »etwas passiert« ist, finden Sie unter www.verkehrsanwaelte.de/anwaltsuche/ Verkehrsanwälte, die Ihnen helfen.

Was Sie beim Neuwagenkauf beachten sollten.

Wenn der Käufer schon bei der Übergabe des Autos Mängel feststellt oder das Auto anders als bestellt geliefert wird, braucht der Käufer es nicht abzunehmen. Der Verkehrsanwalt berät den Käufer, welche Alternativen im konkreten Fall zur Verfügung stehen und für den Käufer wirtschaftlich sinnvoll sind.

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Wer den Sachverständigen beauftragt.

Nach einem Unfall darf der Geschädigte grundsätzlich immer einen Sachverständigen mit der Erstattung eines Gutachtens zur Feststellung des Schadens an seinem Fahrzeug beauftragen. Ob er Erstattung der Kosten für das Gutachten verlangen kann, hängt aber davon ab, ob es sich um einen Haftpflicht- oder Kaskoschaden handelt.

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Darauf können Sie sich verlassen.

Sobald Ihnen als Halter einer Fahrzeuges oder als Unfallbeteiligter "etwas passiert" ist, bekommen Sie unter der Deutschen Anwaltauskunft sofort Kontakt zu einem Verkehrsanwalt.

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Nach dem Verkehrsunfall.

Am häufigsten beginnt die Arbeit der Verkehrsanwälte direkt nach einem Unfall: Anstatt sich in widersprüchliche Aussagen zu verstricken, können Sie direkt auf Ihren Verkehrsanwalt verweisen.

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Sie brauchen Beistand.

In Verkehrsstrafsachen ist eine sachgerechte Verteidigung ohne Hilfe eines Verkehrsanwalts kaum möglich.

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Wer für den Schaden aufkommt.

Als Eigentümer können Sie nach einem Unfall grundsätzlich selbst bestimmen, ob, wann, wie und von wem Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen wollen. Bitte informieren Sie sich über wesentliche Details zum Haftpflicht- und Kaskoschadensersatz in unserer Rubrik »Verkehrsunfall«.

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Darauf können Sie sich verlassen.

Sobald Ihnen als Halter eines Fahrzeuges oder als Unfallbeteiligter »etwas passiert« ist, bekommen Sie unter der Deutschen Anwaltauskunft sofort Kontakt zu einem Verkehrsanwalt. Rufen Sie rechtzeitig an – bevor sich Ihre Situation verschlimmert...

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Auf diesen Straßen kracht es besonders häufig

Auf einigen Straßen Deutschlands kracht es immer wieder häufiger als auf anderen. Liegt das nur an den Autofahrern? Und wie lässt sich die Zahl der Unfälle reduzieren? Im Interview erläutert Verkehrsanwalt Christian Janeczek von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V., welche Strecken besonders gefährlich sind, was Ursachen dafür sein können und wie ein Verkehrsanwalt Betroffenen im Falle eines Unfalls helfen kann.

Welche Straßen sind in Deutschland Ihrer Erfahrung nach besonders gefährlich?

Betrachtet man die Unfälle mit Kraftfahrzeugen, sind die Landstraßen trauriger Spitzenreiter. Hier ist zudem die Anzahl von schweren Verletzungen und Toten besonders hoch. Aber auch Straßen innerorts können gefährlich sein. Dort kommt es oft zu Personenschäden, das heißt es werden zum Beispiel Fußgänger beim Überqueren der Straße angefahren. Am wenigsten habe ich in meiner Praxis mit Unfällen auf Autobahnen zu tun.

Was sind die häufigsten Gründe für die Unfälle auf diesen Straßen?

Auf Landstraßen führen in vielen Fällen Kontrollverlust durch zu hohes Tempo und fehlerhafte Überholmanöver bei kurvenreichen Strecken zu Unfällen. Immer wieder kracht es auch beim Überholen einer Kolonne. Autobahnen sind weniger gefährlich, da die Fahrbahnen breit und durch Leitplanken begrenzt beziehungsweise voneinander getrennt sind. Generell resultieren Unfälle meistens aus einer zu hohen Geschwindigkeit und/oder mangelnder Rückschau.

Wie ließe sich die Zahl der Unfälle denn reduzieren? Und wen sehen Sie in der Pflicht?

Die Politik sollte die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen verstärkt prüfen. Vielerorts ist es auch erforderlich, Straßen auszubauen und den Straßenzustand zu verbessern – hierfür müssen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Ein sinnvoller Schritt wäre es in meinen Augen zudem, die Radwege und Straßen zu trennen. Dass positive Veränderungen möglich sind, hat die Autoindustrie gezeigt: Dort ist in Sachen Sicherheit aus meiner Sicht bereits viel gemacht worden. Insgesamt sollte es nicht vorrangig darum gehen, die Anzahl der Unfälle zu reduzieren, sondern vor allem die Folgen – nämlich Verletzte und Tote.

Liegt die Verantwortung also allein bei der Politik?

Nein, auch der Straßenbau muss bei Ausbesserungsarbeiten qualitativ höhere Maßstäbe ansetzen und die Landstraßen besser ausbauen. Das Risiko tödlicher Unfälle steigt beim Aufprall auf einen Baum erheblich, deswegen kommen Jahr für Jahr so viele Autofahrer in Alleen ums Leben. Das gilt vor allem im Sommer, wenn Alleen an den meisten Stellen so dunkel wie ein Tunnel sind, zwischendurch aber immer wieder die Sonne blendet. Es gibt deshalb Überlegungen, um die Bäume herum Leitplanken zu ziehen, was sehr kostspielig wäre, oder Bäume zu fällen. Man muss aber auch sagen, dass schon viel gemacht wurde. Neben Verbesserungen in den Autos durch aktive Sicherheitssysteme wurden zum Beispiel schon zahlreiche Straßen verbreitert. In den 1970er Jahren gab es noch etwa 20.000 Verkehrstote, heute sind es nur noch 3.000 bis 4.000. Eine Schlüsselrolle haben natürlich nach wie vor die Autofahrer. Mein Appell lautet – und da spreche ich auch für meine Kollegen: Nehmen Sie Geschwindigkeitsbegrenzungen ernst!

Sind Ihnen Straßen als besonders gefährlich und unfallträchtig bekannt?

Sehr viele schwere Unfälle gibt es auf den Alleen in Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern. Einige dieser Straßen sind 20 Kilometer lang und verfügen über rund zehn Blitzer – diese allein reichen also nicht aus, um Unfälle zu verhindern, sondern sie müssen wie zuvor geschildert um weitere Schutzmaßnahmen ergänzt werden.

In welchen Fällen ist es denn sinnvoll einen Anwalt einzuschalten?

Abgesehen von einem Unfall drohen bei zu hohem Tempo eine empfindliche Geldstrafe, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot. Bei einem Unfall empfiehlt es sich grundsätzlich, einen Verkehrsanwalt heranzuziehen. Er setzt immer die Ansprüche seines Mandanten durch, sorgt für eine unabhängige Feststellung des Schadensumfangs und für eine schnelle Schadenabwicklung. Oft kann man mit seiner Hilfe auch Schadensersatzansprüche geltend machen, an die der juristische Laie gar nicht denkt. Aber auch bei einem Bußgeldbescheid wegen Geschwindigkeitsüberschreitung kann sich ein Anwalt lohnen. Nur er hat ein umfassendes Einsichtsrecht in sämtliche Unterlagen und kann alle gegebenen Verteidigungsmöglichkeiten ausschöpfen. In vielen Fällen lassen sich auf diese Weise das Strafmaß reduzieren und Punkte in Flensburg doch noch vermeiden.

Acht Gründe für gefährliche Straßen

1. Zu hohes Tempo ist die Unfallursache Nummer Eins!
2. Auf kurvenreichen Landstraßen erhöht sich das Risiko, von der Fahrbahn abzukommen.
3. Vorsicht beim Überholen: Kurven und Autokolonnen machen das Manöver unübersichtlich.
4. Achtung, „optischer Durchschuss“: Konzentriert sich der Autofahrer bei gerader Strecke auf ein weit entferntes Ziel, wird der querende Verkehr oft übersehen.
5. Schlechter Straßenbelag kann den Bremsweg verlängern – vor allem bei Nässe.
6. Unter Bäumen fängt sich Feuchtigkeit: Oft ist die Fahrbahn noch rutschiger!
7. Wechselnde Lichtverhältnisse machen das Fahren in Alleen gefährlich – Bäume erhöhen zudem das Risiko tödlicher Unfälle.
8. Auf Waldstraßen droht Gefahr durch Wildwechsel.

Christian Janeczek, 17.11.2015

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