Für Anwälte

Reha Dienste

Auf eine gute Zusammenarbeit.

Von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht anerkannte Rehabilitationsdienste.

Bereits 2002 hat die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins zusammen mit einem der führenden Reha-Dienste in Deutschland, Rehacare, einen so genannten „Code of Conduct“ (Verhaltsregeln) für das Reha-Management erarbeitet, der die Grundregeln für die Tätigkeit des Reha-Dienstleisters festlegt und regelt.

Die wichtigsten Grundsätze des „Code of Conduct“ des Reha-Managements:

  • Das Reha-Management darf nicht vom Haftpflichtversicherer selbst durchgeführt werden, sondern liegt in der Hand eines Rehabilitationsdienstes.
  • Der Reha-Dienst ist personell und organisatorisch vom Haftpflichtversicherer unabhängig, weisungsfrei und neutral. Art und Umfang seiner Tätigkeit wird ausschließlich durch das Rehabilitationsziel bestimmt.
  • Der Reha-Dienst hat sich jeglicher Einflussnahme oder gar Beurteilung auf die Regulierung des Schadens zum Grund oder zur Höhe der Ansprüche zu enthalten und bereits der Möglichkeit des Entstehens eines dahin gehenden Anscheins entgegen zu wirken.
  • Der vom Haftpflichtversicherer zu beauftragende Reha-Dienst wird einvernehmlich mit dem Anwalt des Unfallopfers vorher bestimmt.
  • Der Anwalt des Unfallopfers und der Haftpflichtversicherer legen das Rehabilitationsziel zuvor fest.
  • Die Kosten des Reha-Managements trägt, auch bei nur quotaler Haftung, der Haftpflichtversicherer.

Dokumente:

Code of Conduct (PDF, 193 KB)

Code of Conduct/ Konkretisierung (PDF, 100 KB)

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht erkennt einen Rehabilitationsdienst nur dann an, wenn er sich verpflichtet, nach den Regeln des „Code of Conduct“ des Reha-Managements zu verfahren und die Voraussetzungen, die zu dessen Konkretisierung geschaffen wurden, zu erfüllen.

Unter diesen Voraussetzungen hat die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht bereits elf Rehabilitationsdienste anerkannt. Diese sind berechtigt, das Signet der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht zu verwenden.

Anerkannte Rehabilitationsdienste (PDF, 154 KB)